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Der Bundestag hat den Gesetzentwurf zur Flexirente verabschiedet. Damit eröffnet die CDU den Menschen die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie sie den Übergang in den Ruhestand gestalten möchten. Leistung lohnt sich für alle, die freiwillig länger erwerbstätig bleiben.

Denn wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und dennoch weiter arbeiten möchte, profitiert doppelt: neben dem Hinzuverdienst auch von zusätzlichen Rentenansprüchen. Zahlt man selbst weiter in die Rentenkasse ein, erhöht sich die eigene Rente. Zudem wirkt dabei auch der vom Arbeitgeber zu leistende Rentenbeitrag anders als in der Vergangenheit zukünftig rentensteigernd.

Außerdem sollen in Zukunft unnötige Beiträge vermieden werden. Damit muss der Arbeitgeber nicht mehr – wie bisher – in die Arbeitslosenversicherung einzahlen, da arbeitende Rentner nicht mehr im klassischen Sinne arbeitslos werden können. Wenn der Arbeitnehmer also die Regelaltersgrenze erreicht hat, dann sollen diese Beiträge zunächst für fünf Jahre entfallen.

Auch für Frührentner soll es bessere Jobanreize und Erleichterungen geben: Wer vorzeitig in Rente geht, kann mit zusätzlicher Arbeit sein Einkommen ebenfalls erhöhen. Die komplizierte Berechnung von Teilrenten entfällt künftig. An ihre Stelle tritt ein flexibles, stufenloses Anrechnungsmodell für den Zusatzverdienst.

Künftig sollen alle Arbeitnehmer einmal im Jahr gebündelt Informationen zu ihrer Rente erhalten. Diese Renteninformation soll alle Möglichkeiten der Übergänge vom Erwerbsleben in den Ruhestand deutlich machen.

Ein Jahr nach dem Beginn des Ansturms hunderttausender Flüchtlinge auf Deutschland waren 50 besonders engagierte ehrenamtliche Flüchtlingshelfer auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Mark Helfrich zu einem dreitägigen Besuch in Berlin. Sie alle stammen aus Helfrichs Wahlkreis Steinburg, Dithmarschen Süd und Bad Bramstedt.

„Als Bundestagsabgeordneter habe ich die Möglichkeit, interessierte Gruppen aus unserem Wahlkreis in den Bundestag einzuladen, ihnen den parlamentarischen Alltag näher zu bringen und gleichzeitig in den direkten Dialog mit ihnen zu treten. Es war mir eine besondere Freude, dieses Mal ehrenamtliche Helfer hier in Berlin begrüßen zu dürfen. So konnte ich meinen Respekt und meinen großen Dank für ihren unglaublichen Einsatz in der Flüchtlingskrise noch einmal persönlich zum Ausdruck bringen“, sagt Helfrich.

Die Teilnehmer wurden von Einrichtungen und Organisationen, die im Bereich der Flüchtlingsarbeit in der Region tätig sind, wegen ihres besonderen Engagements vorgeschlagen und dann zu der Berlin-Fahrt eingeladen. Sie stehen stellvertretend für viele andere mehr, die Großes leisten. Nur mit Hilfe der Ehrenamtlichen konnte grade zu Beginn der Flüchtlingskrise der Ansturm überhaupt bewältigt werden.

Neben Einblicken in die Arbeit des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung, einem Gespräch mit Mark Helfrich und einer ausführlichen Stadtrundfahrt stand bei der Berlin-Fahrt unter anderem auch ein Besuch der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, dem zentralen Museum in Deutschland zum Thema Flucht und Ausreise aus der DDR, auf dem Programm.